Häufige eCoC-Fallstricke: XML-Validierungsfehler, Signaturprobleme und wie man sie vermeidet

Warum eCoC-Einreichungen scheitern
Nationale Zugangspunkte (NAPs) in der gesamten EU führen automatisierte Validierungen bei jeder eCoC-Einreichung durch. Dateien, die die XSD-Schema-Prüfung nicht bestehen oder ungültige Signaturen aufweisen, werden sofort abgelehnt. Die häufigsten Fehlerarten zu kennen und Prozesse aufzubauen, die sie verhindern, ist entscheidend für einen reibungslosen Übergang.
Die häufigsten Fallstricke
1. XML-Formatierung ändert sich nach dem Signieren
Das ist die häufigste Ursache für Signaturungültigkeit. Sobald eine IVI-XML-Datei digital signiert ist, bricht jede Änderung – selbst ein Leerzeichen, Zeilenumbruch oder eine Neuformatierung – die Signatur. Dateien müssen als absolut letzter Schritt vor der Einreichung signiert werden.
2. Falsche Genehmigungsbehörden-Codes
Jeder EU-Mitgliedstaat hat seinen eigenen Genehmigungsbehörden-Code (z. B. e1 für Deutschland, e9 für Spanien, e2 für Frankreich). Den falschen Ländercode zu verwenden, Codes zwischen Mitgliedstaaten zu vermischen oder den Code ganz wegzulassen, führt zur Ablehnung beim empfangenden NAP.
3. Fehlende Pflichtfelder
Das IVI-Schema hat Hunderte von Feldern, von denen viele je nach Fahrzeugklasse und Aufbaustufe bedingt erforderlich sind. Ein Feld, das für ein Basisfahrzeug optional ist, kann für ein vollendetes Fahrzeug Pflicht sein. Ein einziges fehlendes Pflichtfeld lässt die XSD-Prüfung scheitern.
4. Datentyp-Konflikte
Numerische Felder, die Textwerte erhalten, Daten im falschen Format oder Massen mit falscher Dezimalpräzision lösen alle XSD-Validierungsfehler aus. Die Daten müssen exakt den im Schema definierten Typen entsprechen.
5. Abgelaufene oder ungültige Signaturzertifikate
Digitale Signaturen erfordern ein gültiges Zertifikat von einem anerkannten Vertrauensdiensteanbieter. Abgelaufene Zertifikate, selbstsignierte Zertifikate oder Zertifikate von nicht anerkannten Anbietern lassen die Signaturvalidierung scheitern.
6. Inkonsistenzen bei mehrstufigen Daten
Bei mehrstufigen Aufbauten muss das eCoC des vollendeten Fahrzeugs auf die korrekten Basisfahrzeug-Daten verweisen. Nicht übereinstimmende VINs, Typgenehmigungsnummern oder Stufenreferenzen zwischen den eCoCs des Basis- und vollendeten Fahrzeugs werden markiert.
Wie man diese Fallstricke vermeidet
- Vor dem Signieren immer gegen das XSD-Schema validieren
- Dateien nach der digitalen Signatur nie mehr ändern – als letzten Schritt signieren
- Den Testzeitraum nutzen, um Testdateien einzureichen und Probleme früh zu erkennen
- Die Pipeline „Erzeugen → Validieren → Signieren → Einreichen" automatisieren, um manuelle Fehler zu eliminieren
- Ablaufdaten der Zertifikate überwachen und rechtzeitig erneuern
CoCDesk eliminiert häufige Fehler
CoCDesk automatisiert die gesamte eCoC-Pipeline und entfernt die manuellen Schritte, an denen die meisten Fehler entstehen:
Bereit für die EU-eCoC-Einführung?
Buchen Sie eine kostenlose Demo und sehen Sie, wie COCDesk Ihren eCoC-Prozess in jedem EU-Mitgliedstaat einsatzbereit machen kann.